Die Deutsche Küche galt lange Zeit als unmodern und verstaubt.
Schüllers.Restaurant hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Vorurteil zu entkräften. Unsere Küchencrew serviert Ihnen deutsche Gerichte – einfach und bodenständig, aber mit Pfiff. Unser Angebot richtet sich danach, was die Natur zur Saison bietet: Spargel im Frühling, Pilze im Spätsommer, den Gänsebraten im Winter sowie unsere Salat- und Steakvariationen und vieles mehr.

Deutschland vor der Jahrhundertwende: Es ist grundfalsch, das aufblühende und weltweit gefeierte kulturelle Leben in der Hauptstadt Berlin auf die Situation eines ganzen Volkes zu übertragen. Der Alltag sah für die Deutschen völlig anders aus. Die glanzvollen Bälle und Revuen jener Zeit kannten sie bestenfalls vom Hörensagen. Zwar hatten die meisten eine Arbeit, doch wurden selbst herausgehobene Posten so schlecht bezahlt, dass sogar Beamte im höheren Dienst Probleme hatten, ihren Familien mehr als die Grundversorgung zu bieten.

Genau in dieser Zeit, von 1888 bis 1900, wurde Emil Schüller, Namensgeber unseres Restaurants in der nach ihm benannten Straße, Oberbürgermeister von Koblenz. Preußisch erzogen und doch revolutionär zeigte sich der studierte Jurist bodenständig und dem Modernen aufgeschlossen. In seiner zwölfjährigen Amtszeit zeichnete er sich durch eine besondere Förderung der Entwicklung der Stadt Koblenz aus und ermöglichte dadurch den beginnenden Aufstieg der Stadt.
Durch Emil Schüller beauftragt, wurde kurz nach seinem unerwarteten Tod unser prachtvoller Hauptbahnhof in Betrieb genommen.
Das Hervorragende seiner Leistungen vermag nur derjenige ganz zu würdigen, der einen Vergleich zwischen der Stadt Koblenz im Jahre 1888 und der Stadt im Jahre 1900 zu ziehen in der Lage ist.
Mit seiner Hilfe stimmte 1890 das Kriegsministerium endlich dem Abbau der einer Stadterweiterung im Wege stehenden Stadtbefestigungen zu. Die alten Befestigungsanlagen wurden abgerissen, so dass neue Stadtviertel mit den dringend benötigten Schulen, Kirchen und Krankenhäusern entstehen konnten. Der Nothafen vor der Moselmündung am „Deutschen Eck“ wurde 1897zugeschüttet, um Platz für das weltberühmte Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. zu schaffen. In Emil Schüllers Amtszeit fallen ebenso die Entwicklung eines Abwasserkanalsystems, der Bau sowohl eines Gaswerks als auch eines Elektrizitätswerks und die Errichtung der Werftbahn an der Mosel sowie der dortigen Hafeneinrichtungen.



Was wäre Koblenz
ohne Emil Schüller –
was wäre Koblenz ohne
Schüllers.Restaurant?